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Aufmerksamkeitsstörung mit und ohne Hyperaktivität


Das ADHS-Kind, der sogenannte Zappelphilipp, nervt oft seine Umwelt, weil er nicht still sitzen kann, reinredet, immer das letzte Wort haben will, sich schlecht ein- und unterordnen kann und oft ein unkontrollierbares, impulsives, auch aggressives Verhalten zeigt. Das führt zu vielen Problemen in der Schule, Lehre und zu Hause.


Das ADS-Kind, das sogenannte Träumerchen, ist von seinem Verhalten her bedeutend einfacher zu haben. Doch seine Trödelei, seine grosse Langsamkeit, seine Zerstreutheit und seine geistige Abwesenheit machen auch hier zu schaffen. Auf Grund seiner geringeren Auffälligkeit läuft dieses Kind Gefahr, nicht richtig erkannt und damit nicht angemessen behandelt zu werden.


AD(H)S stellt ein Entwicklungsrisiko dar....
Studien haben gezeigt, dass viele AD(H)S-Kinder bereits mit 7-8 Jahren von einer zusätzlichen Störung wie Ängste, Ticks, Depressionen u.a. betroffen sind. Im Sinne der Prävention ist es daher wichtig, dass bereits das jüngere Kind bei dem ein begründeter Verdacht auf ein AD(H)S besteht, sorgfältig bei einer Fachperson abgeklärt wird, die sich mit diesem Störungsbild fundiert auskennt und dann ein individueller Behandlungsplan aufgestellt wird.


Ein nicht erkanntes bzw. unbehandeltes AD(H)S kann später zu Suchtverhalten, Delinquenz und anderen psychischen Störungen führen.



 
 
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